24. 11. 2016 – 18 Uhr Ausschnitte der Suite zur Vernissage Schloss.Stadt.Berlin Nikolaikirche Berlin, Stiftung Stadtmuseum Berlin

Schloss.Stadt.Berlin.
Die Residenz rückt in die Mitte (1650 – 1800) | Eröffnung

Mehr Info: http://www.stadtmuseum.de/veranstaltungen/eroeffnung-schloss-stadt-berlin

Seien Sie dabei, wenn die neue große Sonderausstellung Schloss.Stadt.Berlin. an diesem Abend feierlich eröffnet wird. Tauchen Sie ein in die Geschichte des Schlosses und seiner Stadt, erleben Sie als erste Gäste das barocke Berlin und stärken Sie sich im Anschluss bei Musik mit Suppe, süßen Waffeln und Punsch!

Das Programm:

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein, bereits ab 16 Uhr die Ausstellung im Museum Ephraim-Palais zu besichtigen.

Es sprechen:

Paul Spies
Direktor | Stadtmuseum Berlin
Chefkurator des Landes Berlin im Humboldt Forum

Michael Müller
Regierender Bürgermeister von Berlin

Peter Schwirkmann
Ausstellungskurator | Stadtmuseum Berlin

Musik

Auszüge aus „Suite für Cello und Reifrock“ | Julia Kursawe und Irene Cortina González

Im Anschluss erwartet Sie vor dem Museum Ephraim-Palais ein Imbiss sowie die „ Klassik Lounge“ mit Silke Mannteufel (kulturradio vom rbb).

Der Eintritt ist frei

Das Berliner Schloss prägte über Jahrhunderte die Stadt. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es 1950/51 trotz Protesten gesprengt. Nun entsteht es als Humboldt Forum neu und bildet so wieder den Bezugspunkt für den Boulevard Unter den Linden sowie das benachbarte Alte Museum, den Dom und den Lustgarten. Doch städtebaulich stand das Schloss nicht von Beginn an im Zentrum: Erst durch die planvolle Erweiterung der Stadt nach Westen unter dem Großen Kurfürsten und den preußischen Königen rückte es in die Mitte.

Die neue Sonderausstellung im Museum Ephraim-Palais zeigt anhand von Gemälden, Grafiken, Plänen, Modellen und Inszenierungen, wie sich die mittelalterlich geprägte Doppelstadt Berlin-Cölln nach dem Dreißigjährigen Krieg zur barocken Residenz- und Hauptstadt entwickelte. Von der verlorenen Pracht des Schlosses zeugen originale Fragmente wie eine zweiflügelige Tür aus Schlütersberliner großem Treppenhaus oder der Kopf der Heiligen Susanna, einer Balustradenfigur vom Portal V. Sie gehören zu den rund hundert Objekten, die beim Abriss in die Obhut des Märkischen Museums gelangten. Ein Audioguide führt durch das barocke Berlin und erzählt dabei vom Leben und Wirken seiner Bewohner in einer Zeit von Wachstum und Umbruch.

Die alte Stadt mit ihren heute fast gänzlich verschwundenen Bauten wird ebenso vorgestellt wie der Alltag der Bevölkerung aller Schichten, der zugewanderten Handwerker und Baumeister, der Bürger im Dienste des Hofes und der Landesherren, die im Schloss residierten. Die Ausstellung schaut aber nicht nur zurück, sondern auch voraus. Die Besucherinnen und Besucher sind dazu eingeladen, ihre Vorstellungen über die künftige Rolle des Humboldt Forums als neuem Kulturzentrum Berlins zu teilen.

Zur Ausstellung „Schloss. Stadt. Berlin.“ erscheint ein Katalog im Holy Verlag, Umfang 228 Seiten, Verkaufspreis 29,80 Euro

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