suite MINIMALE

Minimal Music hat nichts mit prächtiger Barockmusik zu tun, meint man. Jedoch gibt es viele Stilelemente des Minimalismus, die sich in Dall’Abacos Capricci für Cello solo finden.
So stellen die Künstlerinnen Julia Kursawe und Irene C. González in ihrem neuen Stück suite MINIMALE die Kompositionen Songs and Poems, 2007 von Philip Glass und Capricci von Joseph M.C.F. Dall’Abaco direkt nebeneinander. Sie beschäftigen sich mit der Bewegungssprache des Minimalismus und entdecken diese als verbindendes Element der beiden Stile.

Dabei entsteht eine Suite, wie es schon vor 400 Jahren üblich war, allerdings mit dem Inhalt heutiger Kompositionen und aus der Sicht der Minimal Music gelesener Barockmusik, dazu die Übersetzung der musikalisch motivischen Bewegung in modernen Tanz.

Konzept und Barockcello: Julia Kursawe
Choreographie und Tanz: Irene Cortina González
Kostüm: Christin Noel

Musik:
Philip Glass (geb. 1937 Baltimore, Maryland, USA) – Nr. 3 aus Songs and Poems for cello solo (2007)
Joseph M.C.F.Dall’Abaco (1710 Brüssel – 1850 Provinz Verona) – Capriccio Nr. 6 für Cello solo
Philip Glass – Nr. 7 aus Songs and Poems
J.M.C.F. Dall’Abaco – Capriccio Nr. 5 

Philip Glass – Nr. 2 aus Songs and Poems
J.M.C.F. Dall’Abaco – Capriccio Nr. 2
J.M.C.F. Dall’Abaco – Capriccio Nr. 7
Philip Glass – Nr. 6 aus Songs and Poems 

Aufführungen:

21. 4. 2020
zur Tanzwoche Dresden,projekttheater dresden

Archiv:
3. 12. 2019 – 19:30 Uhr – Premiere – Theater im Delphi, Berlin
16. 3. 2019 – 18:30 Uhr – work in progress – Barockschloß Rammenau